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Geschrieben von: Administrator    Montag, den 19. April 2010 um 01:00 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Insel Rab

Kennen Sie den Paradies auf der Erde? Haben Sie einen schon mal gesehen? Diesen kennt derjenige, der beräuscht mit dem Geist der Vergangenheit durch die mittelalterlichen Straßen spazieren gegangen ist, den die Sonnenstrahlen an einem sommerlichen Morgen erweckt haben, der den heißen Sand zwischen seinen Zähnen gefühlt hat oder derjenige, der die Düfte der mediterranischen Wälder genießt hat. Nach der Legende erschaffte Gott die adriatischen Inseln, und jeder von ihnen gab ihren Namen, je nach der Schönheit. Aber einer von ihnen kannte Gott keinen Namen, weil dieser so schön war, dass Gott nicht wusste, wie diese Insel gennant werden sollte. Diese Insel erhielt Gott für sich selbst.
Schon der Mensch der Paläolytikums hat hier gelebt. Auf der Insel  gibt es noch aus der prähistorischen Ära, Zeugnisse menschlicher Besiedlung,   Aber den ältesten Angaben über die Insel Rab begegnet man in den Schriften griechischer und römischer Geographen. Als die Römer die adriatische Küste erreicht haben, kämpften sie gegen die Griechen um die Vorherrschaft an der Adria zu befestigen. Die Romer waren mit der Schönheit und Reichtum der Insel begeistert und begründeten hier die Römische Siedlung. Um die Insel vor von See her eindringenden Feinden zu bewahren, erneuerten die Römer die verfallenen griechischen Befestigungen und bauten neue.
Der berühmte römische Kaiser Oktavian August wandelte die romische Siedlung der Stadt Rab in romisches Munizipium um. So wird Rab ein kleines Rom. Das antike Arba war im Verhältnis zur römischen Zentralverwaltung eine eigenartige Gemeinde, so dass sie als solche einen eigenstandiges Status gewann. Die Römer gaben der Stadt den Namen Felix Arba, was glücklich bedeutet. Diesen Titel hatten im Römischen Reich nur privilegierte Stadte und Felix stand damals für Reichtum und besondere Verdienste. Der Beweis dafür ist eine kleine Amphore aus dem 3. Jahrhundert, die in der Altstadt gefunden ist, auf der der Name Felix Arba stolz geschrieben wurde.
Aber die Winde aus dem Osten veränderten im 7. Jahrhundert das Schicksal der Insel. Die slawische Volksstämme nahmen jene Gebiete ein und mit dem Eindringen der Slawen flüchteten sich die Römer in die Befestigungen des Küstenlandes und verließen ihre Städte. Die Slawen, Viehzüchter von Beruf, siedelten die Gebiete außerhalb der befestigten Städte, aber nach der Annahme des Christentums  nahmen sie auch die städtische Lebensweise über. Arba erhielt den slawischen Namen – Rab, der Name, den schon heute diese wunderschöne Insel trägt.
In diesem Period bis zur Machtergreifung des kroatischen Königs Tomislav fielen die adriatischen Küstenstädte und Inseln, unter ihnen auch Rab, unter die Souverenität von Byzanz. Rab war im 10. Jahrhundert einige Zeit unter unmittelbarer  kroatischer Regierungsgewalt und erhielt als autonome Gemeinde mit eigenen Statuten ihre Souverenität. Gleichzeitig entstand an der anderen Küste des adriatischen Meeres eine neue Großmacht – Venedig.  Die kroatischen Herrscher unternahmen große Anstrengungen, ihre territoriale Einheiten zu verteidigen.
Während der Regentschaft des kroatischen Königs Petar Krešimir IV. war Rab erneut unter kroatischer Regierung. Zu dieser Zeit erneuerte er in diesen Gebieten und auf Rab intensiv den Benediktinerorden. Durch Kloster- und Kirchenbauten, Landwirtschaft und Handwerk haben die Benediktiner im Mittelalter große Bedeutung und Ansehen erlangt. Die Mönche des Benediktinerorden haben vielfach zur kulturellen Entwicklung der Insel beigetragen. Vielleicht waren die Benediktiner diejenigen, die die Stadt von dem Eindringen der Normannen retteten.

Aktualisiert ( Freitag, den 06. Januar 2012 um 23:26 Uhr )
 

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